In der Nacht wurde ich öfters von der Bora, schaukeln und glucksen des Bootes geweckt.
Der erste Härtetest für unser Boot, dass es – leider nicht – bestand, denn als ich schließlich nochmal einschlief, weckte mich Andi mit den Worten: „Ohje wir haben Wasser in der Bilge!“ Sofort war ich munter und konnte das verdächtige Glucksen nun zuordnen!
Gleich begann Andi das Wasser mit einer kleinen Pumpe abzupumpen, bemerkte, dass es Salzwasser war und überlegte.
Da wir wegen der Bora noch immer auf der Insel Murter sind, hat Andi gleich wieder eine Vormittagsbeschäftigung und zerlegte den ganzen Kajütentisch um herauszufinden, wo das Wasser herkam.
Schließlich kombinierte mein Sherlock Holmes, dass das Wasser durch den Druck der Welle von hinten, bei einer Schraube im Schwertkasten herausgedrückt wird, ähnlich wie schon beim alten Boot einmal.

Provisorisch verklebte er mit Sikaflex die undichte Stelle. Danach gingen wir auf einen Cappuccino!

Wegen dem starken Wind, der jetzt seitlich von vorne kommt, haben wir noch eine 2. Mooring befestigt. Der Himmel ist zwar klar, aber vor morgen wird die Bora nicht nachlassen.

Keine guten Bedingungen für unser Kleinboot, also bleiben wir weiterhin hier.

Am Nachmittag machen wir mit Ginger eine Wanderung zum Gipfelkreuz, wo wir zwischendurch ins Meer schwimmen gehen!





Die Aussicht ist einfach toll!








Der Andi, unser MacGyver, schafft alles. Alles Gute und möge die Bora sich schnell wieder verziehen.
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